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Restauration Seilwinde Serious Wound GEW10000-S:
Tipp 95-1: Letzte Änderung am 31.12.2011 / 22.01.2010 Copyright Dr. Hans Hehl (Bilder soweit nicht extra gekennzeichnet in Eigenanfertigung) Impressum gem. TMG Paragraph 5/6 zur Startseite: - zur Auswahl: - zum Stichwörterverzeichnis: Reparaturen von Seilwinden erfordern fachliche Kompetenz und die Ehrlichkeit, die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen oder besser die Finger davon zu lassen bzw. in die Werkstatt zu gehen. Bei Montage und Betrieb unbedingt immer die Herstellerangaben und das Handbuch beachten, besonders bei der elektrischen Anlage. Alle Angaben nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr und Haftung! Ein Windenhandbuch ist auf der Website der Fa. Hornwinch abgelegt (siehe Downloads) oder auch hier zu finden. Der Heckseilwindeneinbau einer GEW10000S beim 280GE ist im Tipp 95-2 beschrieben. Zum Bericht Seilwinde Hornwinch HSW9500 |
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1. Daten Seilwinde GEW10000-S: 2. Seilfenster: 3.1 alter Motor: 3.2 neuer Motor: 4. Relaiskasten: 5. Getriebe: 6. Zusammenbau / Test: 7. ungleiche Seitenteile: |
| Das gilt auch für die Seilwinden im oberen Preissegment wie ein Bericht "Artgerechte Haltung einer Warn XD CE 90001" auf www.viermalvier.de/ in der Rubrik "Offroad-Technik", dort "Test" und dann "4x4 stuffs" zeigt. | ![]() |
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| Die GEW 1000S gab es z.B. bei www.hornwinches.com (siehe Download, Katalog, alte Modelle). Diese Winde wurde restauriert, da ich einen Ersatzmotor von Hornwinch bekommen konnte. | ![]() |
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| Auch der Stromanschluss war von den Vorbesitzern risikoreich durchgeführt, ohne Sicherung, Hauptschalter und die beiden Kabel waren neben dem Motor freihängend verlegt (Pfusch also). Der Anschluss der neuen Seilwinde HSW9500 von Hornwinch ist im Tipp 95: Seilwinde beschrieben. |
1. Daten Seilwinde GEW10000-S:
Das Datenblatt ist hier abgelegt. |
2. Restauration Seilfenster:
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| Auch die Beilagscheiben sind aus V2A. Ohne spezielle Zange für die Seeger-Ringe ist die Montage nicht so einfach. | ![]() |
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3.1 alter Motor:
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| Anker und Statorspulen: Der Rostansatz läßt sich noch beseitigen. Die vier Statorspulen sind miteinander verbunden und können als Einheit abgeschraubt werden. | ![]() |
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| Kollektorplatte: Die gibt es leider nicht einzeln, auch die Kohlen nicht. Die Anschlusslitzen der Kohlen sind auch angeschweißt und nicht geschraubt (Schade!). Man muß einen neuen Motor kaufen. | ![]() |
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3.2 neuer Motor:
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4. Relaiskasten:
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| Die Drehrichtungsumkehr erfolgt mit vier einzelnen Relais. Sie sind bei modernen Winden in einem Doppelrelais zusammengefasst. Es wird die Stromrichtung in der Statorwicklung vertauscht. Einzelheiten dazu sind im Bericht Tipp95, Abschnitt 5.2.4 | ![]() |
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5. Planeten-Getriebe GEW10000-S:
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Grundlagen (siehe Wikipedia):
Das Getriebe ist ein dreifaches Planetengetriebe mit feststehendem Hohlrad. Je Planetenradsatz sind ein beweglicher Planetenradträger, 3 Planetenräder und ein zweiteiliges Sonnenrad vorhanden. Der Motor treibt mit einer Sechskantwelle, die durch die Seiltrommel geht, das erste Sonnenrad an. Der Wirkungsgrad ist viel größer als bei Schneckengetrieben. |
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| Eine schöne Flash-Animation eines Planetengetriebes mit Einstellmöglichkeiten fand man mit dem nicht mehr vorhandenen Link der TU-Graz, hier abgelegt. |
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Ausbau:
Deckel am Getriebegehäuse abschrauben (6 Schrauben M4), Dichtung abnehmen und das Fett entfernen. Auf dem Deckel liegt das zentrale Sonnenrad vom ersten Planetenradsatz. Das Fett entfernen. |
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5.1 Erster Planetenradsatz:
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5.2 Zweiter Planetenradsatz:
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| Darunter liegt der 2. Planetenradsatz mit gleicher Untersetzung 7:1. | ![]() |
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| Auch hier steckt auf der Unterseite des Planetenradträgers das Sonnenrad zum 3. Planetenradsatz. | ![]() |
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5.3 Dritter Planetenradsatz:
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| Ein Kunststoffring hält mit sechs Inbusschrauben (3 mm) das Getriebegehäuse (Hohlrad) am Seilwindenseitenträger. Die 6 Inbusschrauben lösen. | ![]() |
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| Nun können die Grundplatte (Seitenwand), der Zahnring und der Hebelring (Freilaufhebel) vom Gehäuseträger abgehoben werden. In der Grundplatte stehen in Bohrungen sechs Federn. | ![]() |
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| Schrägnuten (roter Pfeil) drücken den Zahnkranz gegen die 6 Federn nach unten. Ein Anschlag begrenzt die Drehbewegung des Hebels. | ![]() |
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| Alle Teile werden von altem Fett gereinigt, entrostet und mit Hochtemperatur-Wälzlagerfett eingefettet (NLGI-Klasse 2 (NLGI = Konsistenz-Kennzahl 1-4). Das Fett muß in die Zahnräder richtig eingewalkt werden. | ![]() |
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6. Zusammenbau:
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| Die Abdeckkappe des Kollektors wird innen dünn gefettet und zur Abdichtung auch der Rand am Motorgehäuse eingefettet, ebenso der Träger mit Lager. | ![]() |
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| Der Motor besitzt vier Kohlen am Kollektor. Im Leerlauf nimmt die Winde etwa 40 Amp. auf. | ![]() |
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7. Ungleiche Seitenteile:
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