| Siehe auch die Tipps: Batterie, Batterieladesteckdose und Elektrik |
| Übersicht: |
1. Zwei Batterien im Auto:
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| Der SL55AMG, Typ 230.474 hat ab Werk zwei Batterien (Starterbatterie und Bordnetzbatterie) mit einem Lademanagement und Trennschalter. Die Einzelheiten dazu kann man im SL-Elektro-Tipp nachlesen. | ![]() |
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| Trennrelais | Zweitbatterie | Zweitbatterie | Batteriehauptschalter | Natosteckdose / Stecker |
2. Grundlagen zur Zweitbatterie:
Das Thema wird und wurde im Internet und in vielen Foren heftig diskutiert. Theorie und Praxis sind manchmal sehr weit auseinander. So soll man angeblich eine viel stärkere Lichtmaschine benötigen, um einen sehr großen Ladestrom zu bekommen. Und ganz dicke Ladekabel wären notwendig. Oder die Parallelschaltung sei nichts oder nur Trenndioden sind richtig. Entscheidend ist aber nur der jeweilige Verwendungszweck und deshalb gibt es soviele Meinungen und Varianten. Ein erfahrener Viermalvierer (Wapiti/Ralf in www.viermalvier.de, Danke für den Bericht!) hat so seine eigenen Erfahrungen, die hier zu finden sind. Ich kann sie nach über 15 Jahren mit meiner Zweitbatterie-Lösung nur bestätigen. Hier seine Zusammenfassung: "Trennrelais oder manueller Batterieschalter. Die Batterien können auch unterschiedliches Alter oder Kapazität haben. Die Generatorgröße ist von der Batterie unabhängig und bestimmt nur die Ladezeit." Beim G500 lang (463.248, Code 979, ZS7 und E26: Sonderschutzausführung) gibt es eine zweite 100Ah-Batterie auf dem rechten hinteren Radlauf mit einem Staufach. Der Batterietrennschalter ist im Fondfußraum in das kleine Staufach vor der Rücksitzbank eingebaut (AR54.10-P-003PM). |
| Ladeströme werden einfach mit einem Zangenamperemeter, z.B. Peaktech 1635 (bis 80 A) odet Peaktech 1640 (bis 1000 A) gemessen.
Elementare Grundlagen über Akkumulatoren (auch Akku oder einfach Batterie genannt) sollte man jedoch schon kennen, z.B. also zuerst mal meinen Batterietipp anschauen. Weitere Informationen findet man im o.a. Batterietipp auch bei den angegebenen Links. Hervorragend ist der Artikel: Strom an Bord von www.victronenergy.de! |
2.2.2 Zweitbatterie im 460 - 280GE:
Auch im Rallye-280GE habe ich neben der 100Ah-Starterbatterie eine zweite 100Ah-Verbraucherbatterie eingebaut. Der Bericht ist im Tipp 98-23.htm. |
| Man kann auch die Hochstromsicherungen, z.B. für 100A von Fa. Conrad verwenden, wie sie im Bericht Tipp 98-20-1, Abschnitt 2 beschrieben sind. | ![]() |
| Bei den neueren Baumustern (463) wie der G270CDI darf ein Batterietrennschalter zur Hauptbatterie nur mit Überbrückungssicherung verwendet werden, da sonst viele gespeicherte Daten verloren gehen (siehe auch tipp8.htm). | ![]() |
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Preiswerte Batterietrennschalter (ca. 17 Euro inkl.
MwSt.) gibt es z.B. bei www.block-und-log.de (Rubrik
"Bordelektronik" für Schiffe). Ich bevorzuge den soliden
Schalter von Bosch, Nr. 0341001001, den es auch bei (www.woick.de) im Shop (41,95 Euro inkl.)
gibt (Bestell-Nr. II201023). Beim Baumuster 461322, 290GDT, gibt es den
DC-Batterietrennschalter A0005450308 - 44,17 Euro inkl.
Der Bosch-Trennschalter ist für 150A Dauerstrom und kurzzeitig 800A geeignet. Preiswerte Metall-Trennschalter für 500A Dauerstrom gibt es auch bei www.kabel-schmidt.de. Die bessere Alternative sind Batterietrennschalter nach FIA-Norm mit zwei Hilfskontakten von z.B. Fa. ISA-Racing. Einen solchen baute ich dann im 280GE für die Rallye Transilvania-Trophy ein, wie im Tipp Elektrik beim 280GE beschrieben. |
2.7. Zusatzschalter:
Da ich das Radio (mit CD) auch weiter betreiben wollte, wenn die Starterbatterie ausgebaut wird, setzte ich einen originalen Mercedes-Kippschalter (Innen-Lichtschalter) an einen freien Platz im Armaturenbrett. Da sind unter dem Kunststoff schon die Ausschnitte im Blech ausgestanzt und man muß nur mit dem Taschenmesser die Lücke ausschneiden. Der Schalter kann etwa 5 Amp schalten und überbrückt das Trennrelais. Der Radio erhält also Strom von der Zweitbatterie. 2.8 Ladeströme:
Beim 240GD, Bj.10/79 ergaben sich folgende Messwerte (2 x 100Ah-Batterie), Stillstand des Autos: 12,6 Volt. Die durch das Trennrelais parallel geschaltete Batterien werden bei höherer Drehzahl bei 13,8 V anfangs mit etwa 15 A geladen, dann etwa mit 10 A, abhängig natürlich vom Ladezustand. Eine leere Batterie mit 88 Ah wurde mit 20 A geladen. Ladeströme werden einfach mit einem Zangenaperemeter, z.B. Peaktech 1635 odet Peaktech 1640 gemessen. |
3. Zweitbatterie im 463:
Im neuen 463.270 (2/2006) ist der Strombedarf bei einer Multimediaausrüstung noch größer. Um genügend Batteriekapazität z.B. auch für die Standheizung zu haben, baute ich eine zweite Vliesbatterie A001541090126 ( 90Ah, 950 A (EN) Kaltstartstrom, ETN-Nr. 590902095) in der rechten Staubox ein. |
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| Am Pluspol der Hauptbatterie wird eine 50 A Streifensicherung angeschlossen, wie sie schon weiter oben beschrieben ist. Der Sicherungskasten passt genau neben dem Pluspol der Batterie, wenn man die Befestigungslaschen absägt. Ein doppelt isoliertes Kabel (6 mm²) wird unter dem Teppichboden nach rechts hinten zur Zweitbatterie verlegt und vor dem Pluspol wieder mit einer Streifensicherung abgesichert. | ![]() |
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3.1. Probeeinbau
Die Zweitbatterie ist ständig parallel zur Hauptbatterie geschaltet (somit 180 Ah Gesamtkapazität). Wer dazu Bedenken hat, möge den o.a. Batterietipp von Wapiti nachlesen. Der Masseanschluss erfolgt an der Batteriehalterung, im Bild noch provisorisch (isoliertes Kabel DC: N922002035000 - 10,83 Euro inkl pro Meter) . Die Entlüftung (6 mm PVC-Schlauch) wird bis unter die Stossstange nach außen geführt. |
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| Batterieentlüftung: Winkelschlauch: A6020781181 , Stopfen: A0029972486 , Winkelstück: A0009903872 |
| Der Batteriemonitor von ELV zeigt Spannung, Kapazität und Impulsstärke zur Aktivierung und Abbau von Sulfatschichten an. Er wird noch eigens befestigt. | ![]() |
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3.3 Natosteckdose im 463:
Eine Natosteckdose (wie beim 461: N072593035100 - 72,98 Euro inkl.) neben der Batterie ermöglicht dann Fremdstarthilfe ohne besondere Probleme, wenn die Zweitbatterie vom Bordnetz abgetrennt ist. Ausgelegt sind die Stifte/Buchsen für 35 mm² Kabelquerschnitt, 24 Volt und 250 A. Stift bzw. Buchse werden mit dem Kabel verlötet (Steckdose VG96917). siehe auch Einbau der Natosteckdose beim Rallye-280GE im Tipp98-23, Abschnitt 2. |
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| Natostecker gibt es bei Fa. Campe Fahrzeugbedarf GmbH für 35,80 Euro inkl. MwSt. + 5,90 Versand, Nr. 180198 von Fa. Erich Jaeger GmbH, Nr. 251021 ähnl. VG96917E-001. | ![]() |
4. Fertig? 2. Variante:
Für Schalter und Steckdose wurde nun ein stabiler Rahmen geschweißt. Die Batterie wurde gedreht, sodass der Pluspol direkt neben der Steckdose liegt und kürzeste Verkabelung mit Starterkabel ermöglicht. Das abisolierte Kabel wird in die Buchsen der Natosteckdose gesteckt und mit einem großem Lötkolben (200 Watt) verlötet. |
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5. Anderson Power Batterie-Stecker: 463:
siehe Tipp87: 230V im G: Wechselrichter von Waeco siehe Tipp95, Abschnitt 6.2: Anderson-Stecker für Seilwinde (280GE) |
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6. Fremdstarthilfe 463:
An einem Starthilfekabel für PKW (25 mm Querschnitt, 3,5m lang), z.B. von Fa. Reichelt ( www.reichelt.de ) sind zwei Zangen durch einen Natostecker ersetzt. Beide Kabel kann man mit Isolierband oder Schrumpfschlauch zusammen fassen. |
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| Allgemein sollte man bei Fremdstarthilfe
beachten (WIS SI5.00-P-0001A) und eventuell Kabel mit Sperr-/Schutzdiode verwenden: 1. Zuerst Pluspole verbinden - 2. Motor des "Spender-Kfz" starten, Leerlauf - 3. Minuspole verbinden 4. Motor des "Empfänger-Kfz" starten - 5. Gebläse, Heckscheibe beim Spenderfahrzeug einschalten, kein Licht 6. zuerst Starthilfekabel von den Minuspolen, dann von den Pluspolen lösen. Spannungsspitzen der Lichtmaschine (die beim Abklemmen plötzlich ohne Belastung läuft), können bei Nichtbeachtung der o.a. Regeln beim Lösen der Starthilfekabel Elektronikkomponenten im "Spender-KFZ" zerstören. Diese Gefahr besteht natürlich nicht bei einer Zweitbatterie, die mittels Trennschalter vom Bordnetz abgekoppelt ist (siehe oben). Man kann auch vor dem Starten des Empfänger-Kfz bis zu 5 Minuten warten, dann ist die leere Empfängerbatterie schon wieder etwas geladen (Hinweis von Prof. K. Bitterberg und ADAC-Tipp). Dadurch wird die Strombelastung des Spenders geringer. |