| Sehr gute Informationen
über Felgen und Reifen sind auch auf der Webseite von Klaus
Hold nach Registrierung zu finden:
http://www.gwagen.de. Eine Übersicht über viele Felgen für den G findet man bei http://www.rubicon-trail.com/G-Class/wheels/start.html. |
| 1. Winterreifen / Sommerreifen DMZ2: |
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| 240GD: lackierte Felge mit DMZ2 |
240GD: Profil DMZ2 | 240GD: Reifenquartett | links: 240GD, rechts G270CDI: | G270CDI: M+S u. DMZ2 | G270CDI: dito | G270CDI: Alufelge u. DMZ2 |
a) Winterreifen für den 240GD
![]() In den 24 Jahren mit dem 240 GD habe ich auf den originalen Stahlfelgen (5 1/2 JK x 16 H2, ET 63 mm, A4604000202, 102,31 Euro inkl. MwSt.). viele Winterreifen ausprobiert, die serienmäßigen Michelin M+S 205, runderneuerte mit LKW-Profil ebenso wie ausgesprochene Sommerreifen und dazu eben Winterreifen. Alle hatten irgendwelche Nachteile, sei es Unwucht, Glatteisprobleme, Regenprobleme etc.. Kein Reifen war besonders geeignet. Größere Felgen und Reifen kommen wegen der geringen Motorleistung (75 PS) nicht in Frage. In der Broschüre von Conti (http://www.conti-online.com) findet man fast alle Reifendaten. |
| Seit ein paar Jahren fahre ich das ganze Jahr
den DM-Z2 von Bridgestone, Größe 215/80 R16 103Q
und bin sehr zufrieden. Die nach einigen Jahren auf 4 mm
abgefahrenen Reifen (Gummimischung wird hart, Reifen hält dann
im Sommer länger) werden die nächsten Jahre im Sommer bis
auf 2 mm abgefahren. Im Winter wird der neuere Reifensatz (mit
Felgen) verwendet. Vor allen Dingen war für mich das feine
Lamellenprofil entscheidend, es ist bestens für
Schneeglätte und Glatteis geeignet. Über das Jahr
gesehen, zeigen diese Reifen auch gute Regeneigenschaften. Für
den Wald habe ich im Notfall die Schneeketten. Außerdem sind diese Reifen fast ohne Unwucht, wenn die Markierung (gelber Punkt) für die Ventilstellung beim Montieren der Reifen beachtet wird, siehe Auswuchten. Der Nachfolger DM-Z3 ist nun auch ein Auslaufmodell. Er ist durch den Blizzak LM25 4x4 ersetzt (siehe www.bridgestone.de ) Ventile: A0004016713 - 2.22 Euro inkl. MwSt. 1979 waren ab Werk Schläuche in den Reifen enthalten. Die kann man sich unter normalen Bedingungen sparen. Die ersten Felgen waren jedoch auch schon für schlauchlose Reifen geeignet. |
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| Übrigens trägt der DM-Z2 das Schneeflocken-Symbol. Das M+S-Symbol auf den Winterreifen stand für Matsch und Schnee und es konnte ein jeder Reifenhersteller verwenden. Als Abhilfe wurde nun das Schneeflockensymbol auf der Seitenwand eingeführt, das von der amerikanischen Straßenverkehrsbehörde NHTSA verliehen wird. Ein Reifen darf dieses Symbol nur dann tragen, wenn dessen Wintereignung in unabhängigen Tests geprüft wurde. |
| b) Größenvergleich:
Winterreifen für den 240 GD und G270CDI Links ein DM-Z2 215/80 R16 für den 240GD und rechts der Dueler H/T in der Größe 265/70 R16 für den G270CDI, beide von Bridgestone. |
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| 1.1. Winterreifen
DM-Z2 -> DM-Z3 von Bridgestone Seit einiger Zeit gibt es den Nachfolger des DM-Z2, den DM-Z3 von Bridgestone. Der DM-Z2 hatte ja bei Temperaturen über 16-18 Grad Celsius den Nachteil, dass die Gummimischung "schmierig" wurde, also an Haftung auf dem Asphalt verlor. Der DM-Z3 hat diesen Nachteil nicht mehr. Man kann also bei geringerem Profil den Reifen nach der Wintersaison noch im Sommer abfahren, dabei übertrifft er sogar die sog. Regenreifen! Einen ausführlichen Test zum DM-Z3 dazu findet man in den "Swissmotor Praxistipp 1" und . "Swissmotor Praxistipp 2" |
| 2.1. Luftdruck:
240GD/G270CDI/G55AMGK Der von DC angegebene Reifenluftdruck ist für die Reifen hinten zu hoch, wenn man meistens alleine fährt. Die Folge sind in der Mitte abgefahrene Reifen, am Rand ist noch genügend Profil. Vorne sind die Reifen trotz korrekter Spureinstellung (fast 0 Vorspur: siehe Tipp:Spureinstellung 240GD oder G270CDI ) nur am Außenrand durch die Kurvenbelastung gleichmäßig abgefahren, der Reifendruck ist zu gering. Also fahre ich seit vielen Jahren beim 240GD mit Bridgestone DMZ2 vorne 2,3 bar, hinten aber nur 2,0-2,1 bar. Seltsamerweise (oder auch nicht) hat sich der gleiche Reifenluftdruck auch beim G270CDI / G55AMGK bewährt, wenn man viel allein ohne Ladung fährt. Vorgeschrieben sind in diesem Fall 2,2 bar vorne u. hinten. |
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2.2. Montage/Auswuchten
Beim Reifenmontieren sollten die Markierungen (oft Punkte) an Felge und Reifen beachtet werden. Reifen so drehen, dass die Markierungen übereinstimmen. Beim Auswuchten werden dann weniger Auswuchtgewichte benötigt, z.B. trotz Reifendrucksensor in der Felge (siehe Tipp 77: Reifendrucksensoren) nur 10 Gramm. |
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| Dies wird aber bei der Werksmontage auch nicht berücksichtigt. Neue und gewuchtete Reifen zeigen oft schon nach weniger als 10.000 km Unwuchten von bis zu 60 Gramm. Die beiden Bilder zeigen den AMG-Reifen 285/55R18 und Felge 9,5Jx18 EH2 ET 50mm. |
| 3. Sommer/Winterreifen für den G55AMGK |
| b) Winterreifen:
Möglich ist laut Handbuch dann die Felge 7 1/2Jx18 H2 ET43 mit dem Dunlop SP Winter Sport M3 (265/60R18 110H (Lastindex: 110 = 1060kg, Hmax = 210 km/h) oder den Conti 4x4 WinterContact. Die dazugehörige DC-Felge hat die Nr.: A4634011202 (5 Speichen Ashtaroth) oder die Classic-Felge A4634010902 (Bilder dazu siehe 3. Test AMG55K). Ein Komplettpaket (4 Stck. und Montage) kostete im Dezember 2006 z.B. bei DC-München 2699 Euro inkl. 16% MwSt.. Es gibt auch dazu eine Felge von AMG: 9,5x18 ET 50 - da ist der Komplettpreis aber 900 Euro teurer. Schneeketten dazu sind im Schneekettentipp zu finden. Der G55AMGK ist mit diesen Felgen und dem Dunlop SP Winter Sport dann 193,5 cm hoch. |
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d) Reserverad - Umrüstungs-Versuch:
Die breiten Yokohama Sommerreifen 285/55R18 sind bei Spurrillen problematisch. Als Versuch werden ab 11. Juli 08 vier Reifen Geolander H/T 265/60R18 G038 (wie der Reserveradreifen) mit der 5-Speichen-Felge Ashtaroth 7.5 Jx18 ET 43, A4634011202 = B66470598 - 306,72 Euro ohne MwSt. gefahren. Die Reifengröße muß nicht mit der StarDiagnosis/Das angepasst werden, siehe 7. Reifengrößeneinstellung. Dieser Reifen wird ab Werk als Reserverad geliefert, war aber im Sommer 2008 bei keiner Daimler-Niederlassung zu bekommen. Ein Anruf bei Yokohama ergab, dass aber fast jede Reifenfirma den Reifen (156,60 Euro ohne MwSt.) liefern kann. |
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Wohnwagen und Reserveradhalterung:
Bei tiefer gesetztem Reserverad war aber bei einem Knaus-Wohnwagen der Freiraum für den roten Hebel der Schlingerbremse schon zu gering. Der Kugelkopf der Anhängekupplungsiehe Tipp52 darf für die Schlingerbremse nicht gefettet sein. Zwei Reibbacken liegen seitlich am Kugelkopf an. |
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| 5f.Abdeckungen
Fährt man ohne Reserverad, sollten die drei Öffnungen mit Kappen verschlossen sein. Unten passen die 25 mm Verschlusskappen (siehe Tipp 1_1.htm) . Oben ist zu wenig Platz, da gibt es ganz flache Kappen (A0009973620 - 25 mm - 0,61 Euro ohne MwSt. neue Ausführung). |
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| Die runde vordere Felgenabdeckung sitzt mit dem Rohr in der Aufnahme des Reserveradhalters. Durch Verdrehen der Schelle kann die Abdeckung waagrecht ausgerichtet werden. | ![]() |
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| g)
Schloss-Reserveradabdeckung: Das Schloss der Edelstahlabdeckung des Reserverades zeigt nach 10 Monaten die ersten Korrosionserscheinungen und auch Rost (siehe auch Mängeltipp). H. Wangler beschreibt in Mercedes-Benz Geländewagen, Heft 2/2006, S. 20, "Zerlegung u. Wartung des Schlosses" die gleichen Korrosionsbilder! |
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| Zum Ausbau drückt man mit einem Schraubendreher eine Kappe von der Achse ab. Die Kappen klemmen in einer Ringnut auf der Achse fest. Den Seegerring (im 2. Bild sind verschiedene Größen) nimmt man mit einer speziellen Zange ab oder drückt ihn mit einem Schraubendreher ab. So sieht ein 10 Monate alter Schließzylinder bei DC aus.siehe auch Tipp43 : Schließzylinder Zündschloss. | ![]() |
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Sprinter-Radschrauben: (Tipp von Otto1, 4x4-Forum)
Die Radschrauben vom Sprinter A6014010270 sind bis auf die Kopfform baugleich und günstiger (3,58 Euro ohne MwSt.). Auch die Raddeckel passen. |
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Das Anzugsdrehmoment für die
Stahlfelgen beträgt 180 Nm (Werkstatthandbuch). Das ist meiner
Meinung nach beim 240GD zuviel. Seit 27 Jahren ziehe ich die hauchdünn gefetteten
Schrauben mit 140-150 Nm fest. Allerdings fette ich das Gewinde und den Konus hauchdünn ein. Dadurch werden die Schrauben wahrscheinlich etwas fester angezogen, da der Reibwert geringer ist. Dafür sind die Radschrauben immer leicht zu lösen. Grundlagen zur Schraubenvorspannkraft sind im Tipp65. |
| Die Radschrauben werden "über Kreuz"
angezogen. Um rubbelnde Bremsen zu vermeiden, sollte man immer
einen Drehmomentschlüssel verwenden. Die Schraube soll sich
noch etwas drehen, bis der "Klick" (Drehmomentschlüssel
löst aus) kommt. Dann darf nicht mehr weiter gedreht
werden. Bei einigen Reifendiensten werden die Radschrauben mit dem Pressluftschrauber zu fest "angeknallt". Die Kontrolle mit dem Drehmomentschlüssel ist nun sinnlos und die Bremsscheiben sind verzogen. Praktisch ist ein Schlagschrauber (mit Pressluft) oder ein 12-Volt-Schlagschrauber. |
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| 6. Radwechsel
270CDI Sieht man beim Radwechsel eine angerostete Auflagefläche an der Bremsscheibe, sollte man sie entrosten (mit Schmirgelpapier abreiben) und leicht einfetten/ölen. Nun wird die Halteschraube für die Bremsscheibe entfernt (hinten Innentorx 50, vorne Kreuzschlitz). Unter Drehen der Bremsscheibe auf der Nabe wird ganz wenig Öl in die Auflagefläche (siehe Pfeil) eingearbeitet, damit die Bremsscheibe nicht festrostet. Ich verwende auch hierfür Fluidfilm-Öl (Wollfettöl, ökologisch unbedenklich!). |
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| 7. Reifengrößeneinstellung: Winkelgetriebe / DAS Diagnose / Navigation Comand 2.0: |
| a) ältere Baumuster: Hier muß das Tacho-Winkelgetriebe geändert werden (siehe Tipp Winkelgetriebe) oder der Tacho (altes Rundinstrument) wird durch einen einstellbaren elektronischen Tacho ersetzt. b) neuere Baumuster mit CAN-Bus: mit dem Diagnosesystem bei DC die Reifengröße für das ESP anpassen lassen (damit auch die Tachoanzeige im Kombiinstrument stimmt), ebenso im Service-Menue vom COMAND 2.0, Kalibrierung eingeben. |
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| Es gibt folgende Einstellungen (siehe DAS Diagnose-Assistanz-System, Menue KIW Kombiinstrument mit Wartungsanzeige, Variantencodierung - Sonderausstattungen - Reifen):
1.Gruppe: 265/60R18, 265/70R16, 285/55R18 2.Gruppe: 255/55R18, 255/65R16 3.Gruppe: 235/85R16 |
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| Seit Oktober 2005 wird in der neuen Zulassungsbescheinigung Teil I unter Ziffer 15.1 und 15.2 nur noch eine Reifengröße je Achse angegeben, die Felgenzuordnung ist entfallen. Wie auf der Rückseite der neuen Zulassungsbescheinigung Teil I erläutert, dürfen auch "andere als die angegeben Bereifungen im Rahmen der gültigen Betriebserlaubnis/EG/-Typengenehmigung am Fahrzeug angebracht werden. Ein zusätzliches Gutachten und die Änderung oder Neuausstellung der Zulassungsbescheinigung Teil I ist hier nicht erforderlich." siehe WIS: SI40.10-P-0007C |
| 8.
Tabellen: Felge / Reifen: Tabellen von Fa. Conti So bedeutet die Aufschrift 265/60 R 18 110 V folgendes (Quelle: www.reifen-wiki.de): 265: Die Gesamtbreite des Autoreifens beträgt 185 mm 60: Verhältnis von Reifenhöhe (Flankenhöhe) zu Reifenbreite in Prozent R: Radial 18: notwendiger Felgendurchmesser in Zoll 110: Tragfähigkeitsindex: 1090 kg, siehe Tabelle V: Geschwindigkeitsindex: bis 240 km/h, siehe Tabelle |
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| Die DOT-Nummer (vierstellige Zahl im Kreis, z.B. 1805, gibt das Herstellungsjahr an, hier 18.Woche 2005, also 02. - 06. Mai 2005. Bei mehrstelligen Angaben gelten die letzten vier Ziffern. | ![]() |
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Vergleich: Zollgrößen
7.50 R 16 entspricht 205/98 R 16 8.25 R 16 entspricht 235/98 R 16 9.00 R 16 entspricht 255/98 R 16 |
| 9.
Reifenrechner: Auf www.p-roadster.de findet man einen universellen Reifenrechner zum Vergleich verschiedener Reifengrößen. So kann man z.B. die Reifenumfänge von A) 265/70R16 und B) 265/60R18 berechnen. Beide unterscheiden sich nur um 7 mm (A 2371mm, B 2364 mm). Von Dunlop wurden für den Wert B (Dunlop Sport Winter) 2365 mm angegeben. Der Reifenrechner findet sich in "Tipps&Tricks", dort in der "Rad&Reifen"-Rubrik. 10. Fahrsicherheitstraining im Winter: Ein Fahrsicherheitstraining in Schweden (Arjeplog) bietet Dr. Folker v. Meißner http://www.carsavehandling.de/ an. Ich nahm im März 2008 daran teil, es war einfach "Klasse", mein Bericht ist im Tipp 91. |
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