Antenne / Empfangsmodul: AR83.70-P-0003GM, -0002GM
Die Antenne der Standheizung befindet sich hinter dem Kombiinstrument, das Empfangsteil A6/1 rechts neben der OBD-II-Prüfkupplung X11/4 an der Rückseite der linken Verkleidung (Abdeckung: AR68.10-P-1500GM) unter der Instrumententafel (Armaturenbrett).
3. Einschalten/Ausschalten:
Schalter: Die Standheizung kann immer mit dem Schalter an der
Mittelkonsole betätigt werden, dazu etwa 2 Sekunden lang auf das Heizungs-Symbol
drücken. Die rote Kontrollleuchte im Schalter leuchtet dann.
Ausgeschaltet wird durch längeres Drücken des Schalters, bis
die rote Kontrollleuchte ausgeht. |
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Heizungsschalter:
Zum Ausbau des Schalters (463.270: A2208212058) muß die Holzabdeckung ausgebaut werden (siehe Tipp 20b.htm) |
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| Der Schalter ist im Kunststoffrahmen auf der Unterseite (Blende Schaltkulisse) nur eingedrückt (Zwei Sperren an den Schalterschmalseiten lösen). Insgesamt sind vier Leuchtdioden auf der Platine. Die beiden gelben LEDs in den runden Schaltern sind nicht benützt. Durch eine Sperre an der Wippe kann der Schalter nur an der Symbolseite gedrückt werden.
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Schalterbelegung: Schaltplan PE 83.70-P-2101-99GD.
Pin 6: 12 V (grün/blau) von Z67 = Pin1 Steuergerät Standheizung
Pin 5: rote LED Mitte (schwarz/weiß)
Pin 4: gelbe LED Mitte (schwarz/gelb)
Pin 2: Zu Z81/6 (grau/blau)
Pin 1 Masse (braun)
Verbindet man mit einem 22 Ohm-Widerstand etwa 1 Sek. lang Pin 6 mit Pin 1 (Masse), so schaltet sich die Heizung ein und bei der nächsten Überbrückung wieder aus.
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4. Bediensystem des Kombiinstruments:
Im Untermenue "Heizung" (Menue Einstellungen) können drei
Einschaltzeitpunkte ausgewählt und eingestellt werden. Am
Schalter in der Mittelkonsole geht dann die gelbe Kontrollleuchte
an. Das Untermenue im Bediensystem erscheint auch beim Betätigen des Schalters (Mittelkonsole)
bei eingeschalteter Zündung.
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Nach 50 Minuten Betriebszeit schaltet sich die Standheizung ab.
Diese Zeitspanne kann mit dem Diagnose Assistance System (DAS, Star Diagnose) geändert werden, 10 Minuten bis 60 Minuten Betriebsdauer sind einstellbar. Über das DAS können viele Parameter der Standheizung verändert und Fehler ausgelesen werden.
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5. Standheizung: GSM-Fernbedienung per SMS: Unilocator
Baut man ein GPS/GSM-Modul ein, so kann die Standheizung Passwort geschützt über SMS gesteuert werden, also auch z.B. vor der letzten Skiabfahrt im Winter vom Berg aus (Reichweite unbegrenzt) eingeschaltet werden. Die elektrische Anbindung erfolgt beim Mercedes-Geländewagen Baumuster 463.270 direkt am Standheizungsschalter.
Der Unilocator wurde von der Fa. PVT entwickelt, die Firma H.P.M (www.gemini-alarm.de) führte das Projekt weiter. Nun gibt es als Nachfolger des Unilocators die Gemini-Anlage 7855-1.
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Seit 2009 sind zwei Filme über dieses Ortungssystem der Fa. H.P.M auf Youtube:
Film 1 und
Film 2
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Mit dem Befehl: Passwort.OUT1 p;t2s schaltet der Transistor-Ausgang Nr.1 im Unilocator für 2 Sek. auf Masse (etwa 5 Ohm). Dieser Schaltausgang (kann bis zu 500 mA schalten) wird über einen Schutzwiderstand mit 15 Ohm mit Pin 6 am Heizungsschalter verbunden. Am Pin 5 liegen 12 V vom Steuergerät (Pin 4, Standheizung) für die rote Leuchtdiode an, solange die Heizung läuft. Per SMS wird der Befehl bestätigt: Out1 = on, Time: 2s. Ebenso ist eine Abfrage der Batteriespannung per SMS mit dem Befehl STAT möglich.
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Mit dem Alias-Befehl kann man den längeren Out-Befehl vereinfachen: Passwort.Out1 p;t2s.alias sth. Nun kann die Heizung allein mit dem SMS-Befehl Passwort.sth ein- und auch wieder ausgeschaltet werden.
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Mit dem zweiten Schaltausgang kann ein Relais, z.B. das Bosch-Relais Nr. 0332204112 (12V, 20/30A, Wechsler) eingeschaltet werden, dessen Magnetspule mit Kl. 86 mit +12 Volt versorgt und über KL. 85 mit dem Schaltausgang Nr.2 vom Unlicator verbunden ist. Das Relais besitzt eine Freilaufdiode/Schutzdiode (parallel zur Magnetspule), die vor Induktionsspannungen schützt (siehe auch Tipp 22 (Elektrik) . Es fließen 180 mA Relaisstrom.
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Mit dem SMS-Befehl Passwort.Out2 on wird der Ausgang 2 auf Low = Masse gesetzt. Ein Relais zieht an. Je nach Beschaltung ist der Wechslerkontakt geöffnet oder geschlossen.
Mit dem SMS-Befehl Passwort.Out2 off fällt das Relais ab.
Auch hier kann wieder ein Alias-Befehl eingesetzt werden. Passwort.Out2 on.alias stop ermöglicht den Kurzbefehl: Passwort.stop und Passwort.Out2 off.alias go ergibt Passwort.go . So kann man auch den Motor abschalten.
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5.1 SAT-Ortung
Mit dem GPS/GSM-Modul hat man auch gleich die Satellitenortung, d.h. das Auto meldet seinen jeweiligen Standort oder eine Positionsveränderung per SMS, wenn jemand unberechtigt fährt. Die Anlage kostete mit Einbau etwa 850 Euro inkl. MwSt.. Weitere Schaltausgänge und eine umfangreiche Befehlssequenz ermöglichen z.B. zusätzliche Schaltvorgänge. Bis zu 4095 Wegepunkte werden gespeichert, wenn die Zündung ein- oder ausgeschaltet wird, wenn eine Kurve mehr als 32 Grad hat oder wenn ein Eingang geschaltet wird. Beim Überschreiten dieser maximalen Wegepunktzahl werden die ältesten Wegepunkte im Speicher überschrieben.
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Die Fa. H.P.T. konnte damals eine detailreiche Karte und eine Liste der Wegepunkte ausdrucken, wie die Bilder einer Fahrt in Österreich auf 1.400 m Höhe zeigen.).
Aus der Wegepunkte-Tabelle kann man entnehmen, dass der Wegepunkt 233 (Parkplatz) um 14:34:22 verlassen (Zündung eingeschaltet) wurde. Die Gegend ist im Tipp Schirla-Stubm beschrieben. Das Bild zeigt den Wegepunkt 238 (Gaissau/Liedererweg). |
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Das GSM-GPS-Modul benötigt eine SIM-Karte eines Handy-Vertrages oder eine billigere Prepaid-Karte, z.B. die Xtra-Card von T-Mobile. Da die im versteckt eingebauten Modul enthaltene SIM-Karte nicht zugänglich ist, sollte eine "Aufladung" extern erfolgen können. Dies kann über ein Bankterminal erfolgen oder noch bequemer übers Internet, wenn man eine D1-Prepaid-Karte z.B. von T-Mobile verwendet.
Unter www.handy-aufladung.de kann nach Eingabe der Telefonnummer der SIM-Karte und der Kreditkartennummer ein Betrag von z.B. 15 Euro aufgeladen werden. Die XtraSMSFriends von T-Mobile kostet 19.90 Euro inkl. (9/2006) und enthält 10 Euro Startguthaben für drei Monate. Es gibt keine Grundgebühr und keine Mindestvertragslaufzeit. Die Modul-Meldung per SMS zu T-Mobile kostet 5 Cent, wenn man eine Handy-Nr. von T-mobile hat, auch die Hotline-Nr. 2202 ist kostenlos. Unter www.t-mobile.de können alle Daten bearbeitet werden.
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6. Auspufftopf V2A:
Den Auspufftopf (DC-A0008340530), Webasto-Nr. 1300735B aus Edelstahl gibt es bei Webasto-Vertretungen. Beim Boschdienst kostet er z.Zt (6/2006) etwa 20 Euro ohne MwSt. Warum gibt es ihn nicht ab Werk aus V2A? |
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Beim neuen 463 (2/2006) ist der Auspufftopf der Standheizung zu dicht an den Leitungen zur Bremse (1. Bild). Auch Bilder vom Test 2005 zeigen dies. Neue Befestigungslöcher im Haltewinkel lösen das Problem. Ein V2A-Winkel wäre besser.
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7. Kraftstoffpumpe (463, M113, Benziner):
Die kleinere Kraftstoff-Dosierpumpe für die Standheizung (1. Bild, roter Pfeil) ist unter dem Kunststofftank nach Abbau des Unterfahrschutzes zugänglich. Der Pumptakt (gut fühl- und hörbar) verändert sich je nach Leistung der Heizung. Daneben befindet sich die größere Kraftstoffpumpe für den G ( siehe auch: Tipp 64: Kraftstoffversorgung 463) .
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Inzwischen (Februar 2006) gibt es eine neue Fernbedienung von
Webasto, die T100HTM. Auf der Webseite
von Webasto findet sich eine gute Flash-Einführung dazu
inkl. pdf-Handbuch. Allerdings benötigt diese
Fernbedienung ein zusätzliches Modul für Senden/Empfang
parallel zum schon vorhandenen Modul der Standheizung und passt
nicht zu der ab Werk eingebauten und über CAN-Bus gesteuerten
Heizung.
Eine Einbaubeschreibung für die Thermotop S für
ältere G's findet man bei K. Hold: www.gwagen.de .
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