| im Aufbau: DVB-T: Grundlagen |
| Neu: Es geht los! DVB-T: 22 Programme ab
30.05.05. Ich verwende den TechniSat Digipal 2 für zuhause mit einer alten Antenne (für ZDF) auf dem Dach. Der Digipal 2 hat eine Pegelanzeige bei der manuellen Sendersuche! Für den G270CDI ist die Entscheidung über den Empfänger noch offen. Es gibt nun von TechniSat den DigitMod T1 IR für 12V mit externen Infrarotsensor recht günstig. Dieser hat aber kein Antennendiversity (zwei Antenneneingänge), ist aber nur 16 cm x 10cm groß und hat einen 5V-Antennenausgang für eine aktive Aussenantenne. Grundlagen: DVB-T ist die Abkürzung für "Digitales Fernsehen", das terrestrisch ausgestrahlt wird (DVB-T = Digital Video Broadcasting Terrestrial). Es gibt auch DVB über Satellit und Kabel. Das DVB-T kann in den Nahzonen überall mit einer kleinen Antenne im Auto aufgenommen werden. Das analoge Fernsehen benötigt da zu vier spezielle Antennen. Die Antenne mit dem jeweils besten Empfang wird über einen elektronischen Schalter ausgewählt (Antennendiversity). Bei DVB-T wird das Signal MPEG-2 (Motion Pictures Experts Group, 2. Norm) codiert und in gleich großen Datenpaketen übertragen. In einem MPEG-Transportstrom können gleichzeitig Fernsehsignale, Audiosignale und Zusatz-Daten übertragen werden. Dazu werden die Signale vom Sender reduziert und komprimiert, damit die zu übertragende Datenrate möglichst niedrig wird. Beim MPEG-2 Verfahren kann die Datenrate für ein Fernsehprogramm zwischen 2 MBit/s und 15 MBit/s eingestellt werden, je nachdem, welche Übertragungsqualität man erzielen möchte. DVB-T Sender verteilen die Information auf viele, dicht nebeneinander liegende Trägerfrequenzen. Bei Störungen wird im Empfänger eine Fehlerkorrektur durchgeführt. Der Zuschauer erhält ein ungestörtes Bild. Beim mobilen Empfang sind solche Störungen des Empfangs unvermeidbar. Beim Analogempfang führen die durch Reflexionen erzeugten Mehrwegesignale zu den bekannten Geisterbildern, bei DBVB-T können sie den Empfang sogar verstärken. Verschiedene Möglichkeiten, im G fernzusehen. a) analoger TV-Tuner von DC Der G55AMG, den ich 2004 und 2005 testen konnte, (siehe tipp55amg) , hatte den TV-Tuner drin. Der Empfang war trotz vier Antennen (Antennendiversity) in den hinteren Seitenscheiben eher enttäuschend. Nur ARD, ZDF und BR waren in München einwandfrei zu empfangen. Und dann wird noch ab 6 km/h abgeschaltet. Beim zweiten Test im August 2005 war durch die DVB-T-Umstellung in München ein analoger Fernsehempfang nicht mehr möglich. b) und zusätzliche DVB-T-Box für den digitalen Fernsehempfang c) eigener DVB-Fernsehtuner und Multimediainterface ohne analogen DC-TV-Tuner Diese Lösung ist erstens billiger, zweitens wird während der Fahrt nicht abgeschaltet und man braucht keinen analogen TV-Tuner. Dieser wird in den nächsten JAhren eh überflüssig, da das digitale terrestrische Fernsehen rasch wächst. Siehe TechiSAT-Info ganz oben auf dieser Seite. Beispielhaft sei hier die Firma Digatron erwähnt (Tipp von ravens1488 im Megacomm-Forum ). Auf ihrer Seite findet man genauere Informationen und pdf-Dateien, auch die Handbücher der angebotenen Geräte, z.B. den Digatron Genio MkII. Kostet aber über 649 Euro inkl., allerdings in einem robusten Alu-Gehäuse. d) DVB-Einsteckkarte für Laptop, Ton über Comand 2.0 Gute Links zu DVB-T: www.ueberall-tv.de www.radiobremen.de: Leitfaden DVB-T als pdf-Datei Situation im Großraum München und Bayern: DVB-T in Bayern Bayerisches Fernsehen: 1. Teil Bayerisches Fernsehen: 2. Teil |