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463 (G270CDI/G55AMG(K): CAN-Bus Tipp 29.7: Letzte Änderung am 03.04.2012 / 20.12.2009 Copyright Dr. Hans Hehl (Bilder soweit nicht extra gekennzeichnet in Eigenanfertigung) Impressum gem. TMG Paragraph 5/6 zurück zur Auswahl - zur Startseite - zum Stichwörterverzeichnis Arbeiten an elektronischen Komponenten erfordern fachliche Kompetenz, entsprechendes Werkzeug und die Ehrlichkeit, die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen oder vielleicht besser in die Werkstatt zu gehen. Durch elektrostatische Aufladung können Bauteile/Komponenten zerstört werden. Alle Angaben nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr! |
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Siehe auch:
LIN (Local Interconnect Network),
D2B (Digital Data Bus) und
MOST (Media Oriented Systems Transport).
Eine lesenswerte grundlegende Einführung (Busse im G ;) ) hat auch Klaus Hold auf seiner website www.gwagen.de (Registrierung erforderlich). Alles über CAN-Bus-Systeme: Versuch einer Zusammenfassung: Der Einstieg in das CAN-Thema ist nicht leicht, aber dank Internet findet man letztlich doch einige grundlegende Informationen (siehe 4.: Literatur und Bücher). Wer sich schon mal mit Mikrocontroller und Einplatinencomputer beschäftigt hat, ist im Vorteil. Die alten 8-Bit-CPU's und ihre schnelleren Nachfolger sind aus den "Computern in die Autos gewandert" ;) |
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2. Hardware - physikalische Einzelheiten:
Die ersten CAN-Controller waren Stand-alone-Bausteine ohne eigene Intelligenz, so von Intel (82526) und Phillips (PCA82C200). Für die immer komplexer werdenden Steuerungsaufgaben wurden in 8-, 16- und 32-Bit-Mikrocontrollern eigene CAN-Module integriert, so gibt es z.B. von Motorola den 32-Bit-MC68376, wobei das CAN-Modul nach dem FullCAN-Prinzip arbeitet. Der Mikrocontroller steuert den CAN-Controller, über eine V24-Anbindung (TxD, RxD) gelangen die Daten an den CAN-Transciever, der direkt die CAN_L- und CAN_H-Leitung ansteuert. |
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Eine Busterminierung mit
120 Ohm an beiden Enden vermeidet Reflexionen und ermöglicht
überhaupt erst einen Stromfluß im Kabel. Als Stecker
wird in der Industrie und bei vielen Testgeräten ein 9 poliger
D-Stecker (bzw. Buchse, wie beim PC) verwendet, der von der CiA
vorgeschlagen wurde (CIA = Can in Automation, eine Gruppe
von Herstellern, siehe www.can-cia.de ). Die Hersteller halten sich aber nicht daran, so hat Mercedes eigene Stecker
verwendet. Pin-Belegung: Pin 2: CAN L, Pin 3: CAN GND, Pin 7: CAN H |
2a. Hardware - Das CAN232-Interface:
Vom Elektronikladen (siehe www.elektronikladen.de) gibt es das CAN232-Interface. Es verbindet über eine serielle Schnittstelle den PC mit dem CAN-Bus. Entwickelt wurde es von einer schwedischen Firma www.lawicel.com, die auch weitere Einplatinencomputerlösungen anbietet (Vertrieb über Fa. Microntrol www.microcontrol.net). Für das CAN232 gibt es eine eigene website www.can232.com. Ein begeisterter Anwender des CAN232 hat für seinen Toyota Prius einiges an C-Software entwickelt und im Internet dokumentiert, seine Anleitungen findet man hier. |
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Anschlussschema:
Für das CAN232 wird neben einem normalen V24-Kabel (1:1 Verbindung) ein Adapterkabel für die OBD-2-Steckdose benötigt, das man sich selber anfertigen kann. Ein Kabel oder den OBD-2-Stecker mit Kontakten gibt es bei www.obd-2.de im Shop. Das Kabel sollte für die CAN-Leitungen ein "Twisted Pair"-Kabel sein, dies wird aber in der Praxis nicht befolgt. Pin 4 und 5 sind etwas länger und kontaktieren zuerst, um statische Aufladungen abzuleiten. |
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| Verbindung CAN232 <-> OBD-2-Steckdose: |
| OBD-2-Stecker | Pin5: Ground | Pin16: +12V DC | Pin14: CANLow | Pin6: CANHigh |
|---|---|---|---|---|
| CAN232-Stecker: | Pin3: GND | Pin9: +12V | Pin2: CANLow | Pin7: CANHigh |
| CAN232-Buchse | Pin2: TxD | Pin3: RxD | Pin5: Ground | . |
3. Links:
Die besten Grundlagen / Zusammenstellung aller BUS-Systeme von Michael Randt (inkl. D2B, MOST, POF etc.) bei Autos findet man bei www.carbussystems.com (Hinweis von StefansCLK im Mercedes-Forum). Bis ins Byte gehende Informationen über die CAN-Bus Strategie fand man auf der website http://home.t-online.de/home/janvi/can.htm von Jürgen Veith mit Links zu den originalen Quellen in Englisch. Da die Seite nicht mehr existiert, hier der Originaltext. Der Autor meinte, dass sein Text Verständnissfehler in der Beschreibung der Leitungspegel enthält. Von Bosch gibt es die Original-Dokumentation (in Englisch) von 1991, die im Internet auf vielen Servern abgelegt ist. Mit Google hat man mit dem Suchbegriff "can2spec.pdf" immer Erfolg, z.B. bei www2.fht-esslingen.de oder direkt hier die PDF zum Download ( 336 KByte groß). Eine Einführung in CAN mit interaktiver Java-Anwendung mit Webcamera findet man bei www.vvl.fh-reutlingen.de. Ein USB-CAN-Interface für den PC gibt es z.B. bei www.port.de CAN-Produkte gibt es bei www.ixxat.de |
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4. Verwendete Literatur:
1. CAN-Info von Jürgen Veith, 2. CAN-Info von Michael Randt, 3. CAN Specification V 2.0 von Bosch, 4. Keyword Protocol 2000 v. DC, 5. Firmeninfos von IXXA, Port, Microcontrol u.a., 6. Internetseite: mercedestechstore |
4. Bücher:
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| a) von Prof. Dr.-Ing. K.
Etschberger (Hrsg.) (siehe
www.ixxat.de und weiteren Autoren. Das Buch ist für Einsteiger nicht geeignet, erst zum Schluß wird die Realisierung von CAN-Netzknoten ein Thema. Insgesamt ist es ein Nachschlagewerk und bei www.amazon.de zu bekommen |
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b) von W. Lawrenz (Dozent an der
FH Wolfenbüttel) und weiteren Autoren, (siehe www.elektronikladen.de). Es enthält eine CD-ROM. |
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